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![[Sylvaine écrit pour vous]](/images/stories/cimg0342_s.jpg)
Nach unseren helvetischen Irrfahrten nähern wir uns nun unweigerlich der italienischen Grenze. Wir machten noch einen letzten Halt im schweizerischen Nationalpark, wo wir uns bei den Murmeltieren verabschieden wollten.
Oder so war es geplant. Natürlich bekamen wir kein einziges Murmeli oder auch nur einen der angeblich so zahlreichen Hirschen zu Gesicht. Und ausserdem hat Eure bevorzugte Autorin (zu sehen auf dem Photo beim schreiben des letzten Artikels) nun auch noch die Grippe erwischt. Wir werden daher wohl noch einige Tage in der Nähe von Zernez verbringen, und ich versuche sie mittels heissem Tee und Papiernasstücher am Leben zu erhalten.
Ansonsten gewöhnen wir uns so langsam an unsere neue Lebensweise. Der tägliche Zelt Auf- und Abbau nimmt etwas weniger Zeit in Anspruch und wir kochen schon fast wie zuhause. Unserem Nissan Patrol hingegen scheint die Höhe etwas gegen den Strich zu gehen – er mag am Morgen nicht so recht aufstehen und hustet und qualmt beim ersten Starten, dass es uns fast schon peinlich ist. Während Sylvaine im Bett lag, habe ich ihm daher neue Glühkerzen verpasst und hoffe das Problem damit geregelt zu haben. Wenn er wüsste, dass er erst am Anfang der Reise ist…
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